Projekte

Hilfe für Straßenkinder in Argentinien

In Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens, im Stadtteil Flores gibt es ein kleines Haus, das die Kinder "casita La Paloma" (Häuschen der Taube) genannt haben. Von der evangelischen Kirche erworben, ist es ein Zufluchtsort für Straßenkinder. Kinder im Alter von 2 bis 15 Jahren werden an den Wochentagen von 9.30 bis 17.30 Uhr in diesem Haus mit großem Garten betreut. Dort können sie die Mahlzeiten einnehmen, saubere Sachen anziehen, spielen und lernen. Sie erhalten Unterricht, um die Aufnahmeprüfung zum Schulbesuch zu bestehen. Schulkinder werden durch gezielte Schularbeitenhilfe unterstützt. Aber auch Mitarbeit im Haushalt und Hilfe bei anfallenden Reparaturen gehören zum Programm. In einer kleinen Werkstatt werden Müllbeutel hergestellt, die in den Pfarrbezirken sowie in einigen Hochhäusern und Läden verkauft werden. Die Kinder sollen in die gesellschaftlichen Strukturen wie Familie, Schule, Ausbildung und Arbeit integriert werden und lernen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. In der "casita" haben sie einen Ort, an dem man sie nicht wegen ihrer sozialen Stellung abweist. Hier erfahren sie, dass es eine Alternative zum Leben auf der Straße gibt. Ein Psychologe und eine Sozialarbeiterin besuchen regelmäßig die Familien, um mit ihnen Probleme zu besprechen. Seit l996 treffen sich auch die Mütter regelmäßig zu Gesprächsgruppen in der "casita".

Durch Spenden aus den Kirchgemeinden Mölln, Dömitz und Rittermannshagen können wir im Jahre 2005 mit 1.600 Euro helfen.


In verschiedenen Gruppen lernen die Kinder spielerisch Gemeinschafts- und Verhaltensregeln

Bei den Mahlzeiten, die sie bekommen, geht es fröhlich zu

Das Fahrgeld für den Bus wird täglich an die
Kinder ausgezahlt, damit sie es nicht für
andere Zwecke ausgeben

Bei der Hausarbeit übernehmen die Kinder kleine Aufgaben
 
Schlupfhaus für Straßenkinder in Cluj

Die reformierte Kirche in Rumänien (ungarisch sprechend) hat in Cluj (Klausenburg) eine ZufluchtstAtte für Kinder, die auf der Straße leben, eingerichtet: ein Schlupfhaus. Es gibt sehr viel Elend unter den Kindern in Rumänien. Ein Beispiel: Ana. Sie hat kein Kinderzimmer. Sie hat nicht einmal ein Bett für die Nacht. Mit ihrer Mutter schlAft sie in HauseingAngen, TreppenhAusern oder im Park - je nachdem, wie das Wetter ist. Die Mutter verdient so wenig, dass es nicht für eine Wohnung reicht.
Im Jahr 2005 konnten wir mit 4.000 Euro helfen. Über 2.000 Euro kamen davon aus der Kirchgemeinde St. Georgen in Waren.

Ein Dankeschönlied der Schlupfhauskinder.

Das Schlupfhaus in Cluj (Klausenburg)


Kristina und Silvester suchen Schutz und Geborgenheit im Schlupfhaus
 
Konfirmandengabe 2010

Konfirmanden helfen in Argentinien
In Mecklenburg ist es eine gute Tradition geworden, dass viele Konfirmanden am Tag ihrer Konfirmation Geld spenden. Im vergangenen Jahr wurden so 3.764,13 Euro für ein Projekt in Venezuela gesammelt.
Das Gustav-Adolf-Werk dankt allen Spendern.
In diesem Jahr bittet das Gustav-Adolf-Werk um Unterstützung für ein Projekt der Evangelischen Kirche in Buenos Aires in Argentinien. Unter dem Motto: „Unterwegs auf Gottes Spuren“ wollen wir Kindern und Jugendlichen in den Armenvierteln helfen. Die Kirche kümmert sich um diese jungen Menschen. Die können an kirchlichen Veranstaltungen teilnehmen. Werden integriert und es wird ihnen Schulbildung und Ausbildung ermöglicht. 
Das Gustav-Adolf-Werk in Mecklenburg möchte diese Projekte mit 3.000,- unterstützen. Jeder Cent und jeder Euro zählt.
 
Kollektenempfehlung: Dankopfer für das Gustav-Adolf-Werk

Am Sonntag, dem 31. Oktober 2010 wird das Dankopfer für das Gustav-Adolf-Werk gesammelt. Die Hauptgruppe Mecklenburg des Gustav-Adolf-Werkes unterstützt in diesem Jahr drei Projekte.
1. Hilfe für die Sanierung der Kapelle in Horice (Horschitz) Tschechien
Das Dach der Kapelle der Böhmischen Brüder ist in einem schlechten Zustand und muss erneuert werden Auch die Decken im ganzen Gebäude sollen isoliert werden, um Heizkosten zu sparen. Die Gesamtkosten betragen 12.973,- Euro. Das Projekt wird vom Gustav-Adolf-Werk Mecklenburg mit 4.000,- Euro gefördert.
2. Hilfe für den Umbau des Pfarrhauses zum Kindergarten in St. Georgen in Rumänien
Die Ev.–Luth. Kirche in St. Georgen zählt 1.200 Mitglieder. Sie kümmert sich regelmäßig um behinderte Kinder. Es gibt eine starke Nachfrage. Deshalb soll das Pfarrhaus zum Kindergarten für diese behinderten Kinder umgebaut werden. Die Gesamtkosten betragen 41.912,- Euro. Das Projekt wird vom Gustav-Adolf-Werk Mecklenburg mit 6.000,- Euro gefördert.
3. Hilfe für Evangelischen Schulen in Mecklenburg
Die Evangelischen Schulen in Doberan, Langhagen und Neubrandenburg benötigen für die Innenausstattung und für die Anschaffung von Lehr- und Lernmitteln unsere Unterstützung. Das Projekt wird vom Gustav-Adolf-Werk Mecklenburg mit 5.000,- Euro gefördert.
 
Die Hauptgruppe Mecklenburg des Gustav-Adolf-Werkes unterstützt in diesem Jahr vier Projekte.

1. Projekt Nadlac in Rumänien
Die Evang- Luth. Kirche in Nadlac in Rumänien kümmert sich seit vielen Jahren um hilfsbedürftige und alte Menschen. Diese bekommen so wenig Rente, dass sie nicht allein überleben können. 2006 wurde in einem zurückgegebenen Gebäude ein Altersheim errichtet. Hier werden 40 alte Menschen betreut. Die Küche war in einem anderen alten Gebäude weit entfernt vom Altersheim untergebracht. Sie entsprach nicht mehr den EU-Normen. Es muss nun eine neue Küche in einem Anbau des Heimes errichtet werden. Mit Keller, Speisekammer, Kücheneinrichtung usw. muss die Küche ausgestattet werden.
Die Gesamtsumme beträgt 100.000 Euro. Das mecklenburgische Gustav-Adolf-Werk will mit 5.000 Euro unterstützen.


2. Renovierung des Gemeindehauses der Böhmischen Brüder in Tepla – Tschechien
Das Gemeindehaus muss dringend renoviert werden. Es gibt dort eine lebendige Gemeinde.
Wir wollen das Projekt mit 2.500 Euro fördern.


3. Evangelische Schule in Langhagen und Neubrandenburg
Die Evangelische Schule in Langhagen hat 2007 erst angefangen und Wächst! 
Die Evangelische Marienschule in Neubrandenburg wird die Jugendlichen jetzt bis zum Abitur führen. Hier wurde ein zusätzlicher Neubau nötig.
Beide Schulen wollen wir mit je 2.000 Euro fördern.


4. Hilfe für Theologiestudenten
Jährlich können bis zu 14 Theologiestudenten /-studentinnen aus den Partnerkirchen in Europa und Lateinamerika für 1 Jahr in Leipzig Theologie studieren. Ein Deutschkurs, Besuche und Praktika in den Kirchgemeinden sind mit eingeschlossen. Die Kosten trägt das Gustav-Adolf-Werk. Das Studium kostet pro Person rund 9.000,- Euro.
Das Projekt wird vom Gustav-Adolf-Werk Mecklenburg mit 1.000,- Euro gefördert.