Schulwoche in Mecklenburg

Besuch vom Gustav-Adolf-Werk in Schulen Mecklenburgs vom 08. bis 11.03.2010

 
Bereits zum wiederholten Male besuchten Mitarbeiter des Gustav-Adolf-Werks Schulen in Mecklenburg. Vom 08. bis 11. März waren die Hauptgruppenvorsitzende Magdalene Hartig aus Waren/Müritz und aus der Leipziger Zentrale des Hilfswerks der neue Generalsekretär Pfarrer Enno Haaks und der Zielgruppenmitarbeiter Thomas Ott zu Gast. Auf dem Programm standen die evangelischen Schulen in Möllenhagen, Neubrandenburg, Remplin, Walkendorf, Langhagen, Bad Doberan und Waren/Müritz, wo von der Arbeit des Gustav-Adolf-Werks in Deutschland und den ihm verbundenen Partnerkirchen berichtet wurde. Vor allem das Erdbeben und seine Folgen in Chile waren immer wieder besondere Themen, natürlich auch weil Generalsekretär Haaks, bevor er zum GAW kam, neun Jahre als EKD-Auslandspfarrer in Chile gelebt und gearbeitet hat.

Die Gäste informierten sich über die Arbeit sowie den Entwicklungsstand in den evangelischen Schulen und führten Gespräche mit Lehrern und Mitgliedern von Elternschaft und Fördervereinen.

Zum Auftakt der Schulbesuchswoche waren die GAW-Vertreter am Nachmittag des 08.03.10 in der Redaktion der Mecklenburgischen Kirchenzeitung und anschließend zu einem ausführlichen Gespräch in der Kirchenleitung in Schwerin zu Gast.

Thomas Ott

Nordtagung der Norddeutschen Hauptgruppen in Waren

„Unterwegs zu neuen Ufern“
Tagung der Norddeutschen Hauptgruppen des Gustav-Adolf-Werkes in Waren.

 

Aus neun Hauptgruppen Norddeutschlands des Gustav-Adolf Werkes versammelten sich 60 Teilnehmer vom 8. bis 10. Januar 2010 in Waren in der Europäischen Akademie. Sie kamen aus Bremen, Hannover, Mecklenburg, Nordelbien, Oldenburg, Osnabrück, Ostfriesland, Vorpommern und Kurhessen-Waldeck.

Unser Landesbischof, Dr. Andreas von Maltzahn gab am ersten Abend einen Einblick in die kirchliche Situation in Mecklenburg. Wir haben im Augenblick etwa 200.000  evangelische Christen, aber 734 Kirchen. Diese finanzielle Herausforderung ist allein nicht zu schultern. Auch nimmt die Zahl der Gemeindeglieder ab, weil junge Menschen wegen der Arbeit in den Westen abwandern. Anderseits kommen ältere Gemeindeglieder aus den alten Bundesländern zu uns. Sie sind wertvoll für unsere Kirchgemeinden und Evangelischen Schulen, weil sie sich dort einsetzen.

Gemeindepädagogin Ute Eisenack in Levin und Pastorin Ulrike von Maltzahn-Schwarz in Sülstorf, sowie Pastor Albrecht aus St. Michael in Neubrandenburg berichten von der Arbeit in ihren Gemeinden: ländliche Situation; ländliche Situation in der Nähe der Großstadt und die Stadtsituation.

Unser Landesbischof Andreas von Maltzahn fasst am Schluß zusammen und sagt: „Es gilt Strategien zu entwickeln und Begegenungsräume zu schaffen, damit die nichtkirchliche Mehrheit  positive Erfahrungen mit dem Glauben und der Kirche macht.“

Schwerpunkt der Tagung war die Arbeit der Evangelischen Schulen in Mecklenburg.

Als Gast berichtet zunächst mit Stolz der Schulpfarrer Istvan Bekö über seine Reformierte Schule in Odorheiu-Secuiesc in Rumänien. 1994 angefangen mit 20 Schülerrn, jetzt bereits mit 17 Klassen und insgesamt 500 Schülern. Durch tägliche Andachten und Bibelarbeiten werden die Schüler der Gemeinde zugeführt. Getreu dem Motto: „Wer die Schule hat, hat die Zukunft.“ „ Schulen sind gesegnete Wege der Mission.“

Danach wird die Evangelische Schule St. Marien in Neubrandenburg von Herrn Seffner, dem Schulleiter vorgestellt. Hier können im Jahre 2014 schon die ersten Schüler das Abitur ablegen.

Zum evangelischen Profil dieser Schule gehören Gottesdienste  und Andachten in der Schule, seelsorgerliche Unterstützung im Schulalltag, Vorbereitung und Durchführung kirchlicher Feste und Feiern mit der Kirchgemeinde.

Am Nachmittag besuchten die Teilnehmer die Evangelische Schule in Waren.

Das Gustav-Adolf-Werk  hat die Schule unterstützt durch die Übernahme der Kosten für die Pausenhofgestaltung und Spielgeräte. Alle Teilnehmer waren erfreut und beeindruckt von der Schule.

Am Abend zwei Informationseinheiten: Dr. Hüffmeier überbringt die herzlichsten Grüße aus der Zentrale, vor allem vom inzwischen in den Ruhestand verabschiedeten Generalsekretär Hans Schmidt, der  in all den Jahren, so lange es sie gibt, die Tagungen der Norddeutschen Hauptgruppen besucht hat

Die Stipendiatin Imola Bàlint aus Rumänien stellt sich vor, evangelisch-lutherisch und somit zur kleinsten der kleinen Minderheiten gehörig.

Der Stipendiat Rudinei Bischoff Reimers kommt aus der Kirche am Rio de la Plata in Argentinien, spricht sehr gut deutsch, weil seine Vorfahren Deutsche waren. Jetzt sind beide glücklich und dankbar, in Deutschland ihr Studium vertiefen zu können

Zweite Informationseinheit: Die beteiligten Hauptgruppen berichten von ihren Arbeitsschwerpunkten.

Ein heiterer mecklenburgischer Heimatabend mit der Interessengemeinschaft „Wossidlo“ Waren rundete den Tag ab.

Am Sonntag feierten wir als Abschluss in der St. Marienkirche einen festlichen Abendmahlsgottesdienst mit schöner Orgel- und Trompetenmusik.

Der Präsident des GAW, Dr. Hüffmeier hielt eine lebendig und theologisch reiche Predigt über die Epistel des Sonntags.

Die Teilnehmer der Tagung waren begeistert von dem idealen Tagungsort, der guten Gemeinschaft und dem intensiven Austausch.

Sie mussten dann allerdings in den heftigen Schneesturm hinaus auf die Straßen. Sind aber alle wohlbehütet zu Haus angekommen.

 

Magdalene Hartig

GAW auf der Buga in Schwerin

Das GAW mittendrin auf der BUGA in Schwerin

 

„Sieben Gärten mittendrin“ – so lockt die Bundesgartenschau seine Besucher nach Schwerin. Mittendrin war am 27. Juni 2009 auch das Gustav-Adolf-Werk und lud den ganzen Tag zur Kirche am Ufer ein. Begleitet von einem litauischen Chor und dem Posaunenchor aus Waren (Müritz) stellte Magdalene Hartig, Vorsitzende der Hauptgruppe Mecklenburg, zu jeder vollen Stunde kurz die Arbeit des GAW im Allgemeinen und der Hauptgruppe Mecklenburg im Speziellen vor. Um 12 Uhr gestalteten Pastorin Ulrike von Maltzahn-Schwarz und Ute Eisenack die Andacht. Weitere Informationen konnten sich die Besucher an unserem kleinen Stand einholen. Dieser war im Freien und dem kräftigen Wind, der vom Schweriner See herüberwehte, ausgesetzt, zog aber durch die blau-gelben Luftballons Aufmerksamkeit auf sich. Mit Friedrich Wackernagel, Hans-Martin Nielsen sowie Viktor Fribus und  Ehepaar Mehl von der Hauptgruppe Nordelbien konnte man ins Gespräch kommen und Näheres über GAW-Projekte erfahren. Viele Besucher ruhten an der Kirche am Ufer aus, hörten zu oder sangen mit. Am Bastelstand versammelte sich Alt und Jung, um nach erzgebirgischer Tradition Holzkreuze von einem Reifenring abzuschlagen, glattzuschleifen und als Kette oder Anhänger zu verwenden. Mit diesen Eindrücken ging so mancher seinen Weg weiter durch die Sieben Gärten und war kurze Zeit mittendrin im Gustav-Adolf-Werk.

Dr. Cornelia Weinreich